Mit dem Motto "Dein Herz schlägt orange" unterstützt der gemeinnützige Verein BASKETBALL AID e.V. mehrere Kliniken, Fördervereine und Forschungseinrichtungen für krebskranke Kinder. Die Initiative wurde 2005 in Berlin gegründet und ist mittlerweile deutschlandweit aktiv. Durch Trainings-Camps für Kinder und Jugendliche sowie Coach-Clinics zur Weiterbildung von Trainern fördert BASKETBALL AID gleichzeitig den Basketballsport. Schirmherr ist der deutsche Rekordnationalspieler Patrick Femerling.
Nachgefragt bei Jens Kujawa |
Eben gerade noch (neben dem Court) im Einsatz bei den U17-Weltmeisterschaften - und schon auf userer Website: Jens Kujawa hat sich vom BASKETBALL AID-Spirit anstecken lassen und ist bereits im letzten Jahr bei den Deutschen Beachbasketball-Meisterschaften in Cuxhaven für unseren Verein aktiv gewesen.
Was man sonst noch über Jens wissen sollte? Hier sind seine Antworten:
Jens, wieso unterstützt Du BASKETBALL AID?
Gutes tun und das zusammen mit der deutschen Basketball Community ist nahezu perfekt für mich.
AUF DEM COURT
Die Hardfacts, bitte: Dein Name, Dein Alter, Deine Größe, Deine Schuhgröße, Deine Wurfhand?
Jens Kujawa, 45 Jahre alt, 213 cm, Schuhgröße 54, rechte Wurfhand und ausbaufähige Linke
Wann, wie und wo bist Du zum Basketball gekommen?
Mit 9 Jahren sagte mir der Arzt in Braunschweig, dass ich einen knieschonenden Sport dem Fußball vorziehen sollte. Da ich der Längste in der Klasse war, war die Wahl nicht wirklich schwer.
Vor jedem Spiel...
Suche ich nach Möglichkeit den Ball aus.
Nach Niederlagen...
Verzieh ich mich am Liebsten in meine Höhle.
Die beste Basketballweisheit?
Rebounding ist eine Frage des "Wollens" und weniger eine des" Könnens".
Dein Lieblings(mit)Spieler?
Bo Dukes, dessen Pässe auf mich immer butterweich und fangbar waren.
Dein Größter Erfolg?
Europameisterschaft 1993, Pokalsieg 1996 und Olympiateilnahme 1992
Die bitterste Niederlage?
Das Pokalfinale 1995 gegen Leverkusen, als Sascha Hupmann in letzer Sekunde einen Rebound über mich in den Korb tippte (natürlich mit vorherigem Foul, das nicht gepfiffen wurde!).
ABSEITS DES COURTS
Was machst Du, wenn Du nicht in der Halle bist?
Mich mit meiner Tochter (9 Monate), meiner Frau und meinem Computer beschäftigen.
Was hast Du vom Sport in das Leben mitgenommen?
Ehrgeiz, Selbstbewusstsein, Vertrauen auf die eigene Stärke
In 10 Jahren bist Du...?
Zufrieden im privaten Umfeld und mit Spaß bei der Arbeit (so wie bereits heute).
Wenn Du morgens aufwachst, denkst Du als erstes an...?
Meine Tochter
Wenn Du kein Basketballprofi gewesen wärst, wärst Du heute...?
Vielleicht mit deutlich mehr Druck auf der Karriereleiter unterwegs.
Und was sollten wir noch über Dich wissen?
Ich bin seit fast 8 Jahren wiedergeborener Christ und aktiv in einer lokalen freien Christengemeinde.
Was Du schon immer mal sagen wolltest...?
Zu viele Menschen stellen sich selber zu häufig in den Mittelpunkt und verlieren damit den Bezug zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben.
Jens Kujawa 2009 im Einsatz am Strand
Bei der U17-WM in Hamburg |
Die internationale Basketballfamilie traf sich in Hamburg, um die erste Weltmeisterschaft der U17 zu feiern. Gleichzeitig haben die Zuschauer, Spieler, Funktionäre ihr Herz für krebskranke Kinder geöffnet.
Der BASKETBALL AID-Stand war ein Ort der internationalen Begegnungen – Mütter mit Kindern aus den USA und Australien, Schiedsrichter aus Neuseeland sowie Spieler aus Korea und Deutschland. Eine Gemeinsamkeit haben alle Besucher, Fans, Freunde und Familienmitglieder: Wir sind dankbar für die Chance andere zu unterstützen!
Das Ergebnis unserer Aktion war beeindruckend. Es wurden hunderte von Preisen von vielen großzügigen Spendern gesammelt und über 8 Veranstaltungstage Lose/Tippscheine sowie einige T-Shirts für 4.000 Euro verkauft. Zum Schluss haben die Koreaner dann die restlichen Trostpreise aufgekauft – einmalig. Trotz teilweise unerträglicher Hitze und täglichem Schleppen aller Preise (in bis zu 8 großen Kisten!), haben alle Beteiligten ein sehr positives Feedback gegeben. Es hat Spaß gemacht, ein gut besuchter Teil des Events zu sein und viele neue Kontakte für BASKETBALL AID zu knüpfen.
HIER geht es zu den Fotos.
Unser Dank gilt vor allem den vielen Spendern von Preisen und dem DBB als Ausrichter der Veranstaltung für die engagierte Unterstützung sowie den vielen Helfern am Stand, ohne die alles nicht möglich gewesen wäre.
Über den Basketball Gutes tun ist unser Motto. Wir freuen uns über die glücklichen Gewinner der Preise und über die krebskranken Kinder, denen diese Spende zu Gute kommen wird. Eine BASKETBALL AID Aktion über acht Tage ist eine neue Erfahrung, die hoffentlich alle Mitstreiter zu weiteren größeren Aktionen motiviert und das Unmögliche in naher Zukunft möglich werden lässt.
Jens Kujawa und Wilbert Oline
Großes Herz - Pascal Roller übergibt Spende |
(Frankfurt, 24.6.2010) Alle waren sich einig: „Ein großes Herz“ hat das Team der Deutsche Bank Skyliners im Kampf um die Deutsche Basketball-Meisterschaft bewiesen. In den gerade erst beendeten Play-Offs kämpften sich die Frankfurter immer wieder ins Turnier zurück und wurden schließlich Vizemeister der Beko Basketball Bundesliga. Ein großes Herz bewiesen auch die Basketball-Fans und spendeten unserem Verein zu vielen Anlässen insgesamt 8.000 Euro.
Zum Ende einer sehr erfolgreichen Saison wurde ein Scheck vom Mannschaftskapitän der Deutsche Bank Skyliners Pascal Roller sowie den Frankfurter BASKETBALL AID-Initiatoren Bernd Kater und Jörg Middelkamp an den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ in Frankfurt übergeben. Die Vorsitzende des Fördervereins Helga von Haselberg freute sich über die Spendengelder. Damit werden die Erzieherinnen bezahlt, die die jungen Patienten während der Therapie betreuen.
Frankfurts prominentester Basketballer Pascal Roller hat die Schirmherrschaft für die BASKETBALL AID-Aktivitäten in Frankfurt übernommen, weil er weiß: „Die jungen Patienten und die Eltern brauchen jede Hilfe, um mit Vertrauen und Zuversicht die schweren Behandlungen durchzustehen.“
Die Frankfurter Spendensumme ergibt sich aus einer Vielzahl von Aktionen, unter anderem während des Pokalfinales im April und zu den jüngsten Play-Offs sowie aus den Erlösen der 1. Frankfurter BBALLAID-Charity Party. Vorstandsmitglied Bernd Kater resümiert die erste Saison der Aktionen des gemeinnützigen Vereins in Frankfurt mit Stolz: „Unsere Initiative ist mittlerweile eine feste Größe im Rhein-Main Gebiet. Wir haben nicht nur Geld eingenommen, sondern auch neue Mitglieder und Helfer gewonnen, genauso wie Sympathiepunkte für diesen wunderbaren Sport.“
Ein großes Herz zeigten die Frankfurter Basketball-Fans und spendeten dem Verein BASKETBALL AID e.V. insgesamt 8.000 Euro. Der Mannschaftskapitän der Deutsche Bank Skyliners Pascal Roller (r.) sowie die Frankfurter BASKETBALL AID-Initiatoren Jörg Middelkamp und Bernd Kater (l.) übergaben den Scheck an den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ in Frankfurt. Die Vorsitzende des Fördervereins Helga von Haselberg (Mitte l.) und Geschäftsführerin Eva-Maria Hehlert wollen damit Erzieherinnen bezahlen, die die jungen Patienten während der Therapie betreuen.
Nachgefragt bei Jan Jagla |
Nachdem wir bereits Patrick Femerling, Pascal Roller, Steffen Hamann, Oskar Fassler und Stephen Arigbabu befragt haben, wurde es jetzt Zeit für einen weiteren Internationalen, der BASKETBALL AID unterstützt.
Kurz bevor Jan durch seine Heirat mit Ivana Pesic eine neue Basketball-Dynastie gründet, hat er uns noch Rede & Antwort gestanden. Hier sind seine Antworten. (Für alle Fans von Jan Jagla lohnt es sich übrigens aufmerksam bei BASKETBALL AID mitzulesen... bald gibt es ein ganz besonderes Schmankerl.)
Das wichtigste zuerst: Was sind Deine Beweggründe BASKETBALL AID zu unterstützen?
Ich denke, dass der Sport uns alle verbinden kann. Basketball ist meine Medizin und wenn man anderen helfen kann und ihnen gleichzeitig den Basketballsport näher bringt, dann gibt es kein besseres Projekt.
AUF DEM COURT
Fakten, Fakten, Fakten: Dein Name, Dein Alter, Deine Größe, Deine Schuhgröße, Deine Wurfhand?
Jan Jagla, 28, 213cm, 49 und natürlich die rechte!
Wann, wie und wo bist Du zum Basketball gekommen?
Basketball spiele ich seit ich 7 bin, früh übt sich. Und da mein Vater schon immer gespielt hat, war das die logische Konsequenz. TuS Neukölln ist und bleibt mein Heimatverein.
Vor jedem Spiel...
...gibt es Nudeln zum Mittag und ein kleines Schläfchen. Ansonsten versuche ich keine Routine zu entwickeln, denn dieser Aberglauben kann einen schnell verrückt werden lassen.
Nach Niederlagen...
...liege ich immer lange wach und denke über meine Fehler nach. Es ist besonders schwer loszulassen, wenn es nicht so gut lief.
Die beste Basketballweisheit?
Nicht nur beim Basketball: Harte Arbeit zahlt sich auf Dauer aus.
Dein Lieblings(mit)Spieler?
Auf dem Feld war es wohl Ricky Rubio, denn der hat dich eigentlich immer gesehen, wenn du offen warst. Off the court sind die Hungs aus der Nationalmannschaft ganz weit vorne, Patrick Femerling ist immer für ein Späßchen zu haben.
Dein Größter Erfolg?
Da sind es der Copa del Rey und der Uleb Cup 2008, die hervorstechen.
Bitterste Niederlage?
Jede Niederlage ist hart und vor allem, wenn es das Ende einer Saison oder Meisterschaft bedeutet. Und so zählt die im letzten Jahr gegen Kroatien schon zu den härtesten.
ABSEITS DES COURTS
Was machst Du, wenn Du nicht in der Halle bist?
Viel Zeit verbringe ich beim Filme gucken und am Computer, aber die Zeit, die ich mit meiner zukünftigen Frau verbringe, ist mir am wichtigsten.
Was hast Du vom Sport in das Leben mitgenommen?
Da gibt es so viele Lehren und Erlebnisse, die kann man hier nicht alle aufzählen. Aber es sind vor allem die vielen Reisen und die Menschen, die man kennengelernt hat.
In 10 Jahren bist Du...?
Hoffentlich erfolgreich in einem anderen Feld als Basketball mit einer kleinen Familie. Ich liebe Europa und hab noch keine Ahnung, wohin es mich verschlagen wird. Berlin? Barcelona? London? ich liebe die großen Metropolen.
Wenn Du morgens aufwachst, denkst Du als erstes an...?
Oft muss ich erstmal einordnen, wo ich überhaupt bin, aber meistens bin ich einfach froh, dass ich gesund bin und mir es gut geht.
Wenn Du kein Basketballprofi wärst, wärst Du heute...?
Eigentlich wollte ich mal Anwalt werden, aber mit meinem Wirtschaftsstudium müsste ich mir wohl etwas anderes einfallen lassen. Allerdings habe ich auch interesse an Politik.
Und was sollten wir noch über Dich wissen?
Dass ich immer gewinnen will und ich mit meinem Ehrgeiz schon mal über das Ziel hinaus schieße, allerdings sind meine Emotionen auch das, was mich ausmacht.
Was Du schon immer mal sagen wolltest...?
Unterstützt BASKETBALL AID, das ist eine gute Sache!
Danke für Deine Antworten, Jan! Und ganz ehrlich? Für die nächste Aufgabe bist Du als JAn JAgla bestens gerüstet .-)
Von Lumani 10.7 findet man bei YouTube übrigens ein Interview von Jan und Ivana: